Was sind Gesetzliche Krankenkassen?

Gesetzliche Krankenkassen stellen die medizinische Versorgung sicher

Krankenkassen sind Träger der gesetzlichen Krankenversicherungen, die gewährleisten, den Gesundheitszustand ihrer Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder zu verbessern.

Laut §27 des deutschen Sozialgesetzbuchs haben alle Versicherten „Anspruch auf Krankenbehandlung, wenn sie notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Krankenbehandlung umfasst

  1. Ärztliche Behandlung einschließlich Psychotherapie als ärztliche und psychotherapeutische Behandlung,
  2. zahnärztliche Behandlung,
  3. Versorgung mit Zahnersatz einschließlich Zahnkronen und Suprakonstruktionen,
  4. Versorgung mit Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmitteln,
  5. häusliche Krankenpflege und Haushaltshilfe,
  6. Krankenhausbehandlung,
  7. Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und ergänzende Leistungen.“

Allerdings ist auch jeder Krankenversicherte gesetzlich dazu verpflichtet, gesundheitsbewusst zu leben. Sie sind somit für ihre Gesundheit mitverantwortlich. Krankenversicherungen sind deswegen auch dazu angehalten, ihre Versicherten aufzuklären und zu beraten.

Wie funktionieren Gesetzliche Krankenkassen?

Gesetzliche Krankenkassen sind sogenannte Solidargemeinschaften. Alle Mitglieder zahlen also abhängig von ihrem Einkommen ein, erhalten aber unabhängig von ihrem Einkommen die gleichen Behandlungen und Leistungen. Jemand mit einem höheren Einkommen muss demnach höhere Beiträge zahlen, ihm stehen aber nicht mehr Leistungen zu wie den anderen Versicherten bei der gleichen Krankenkasse. Alle Mitglieder innerhalb der gleichen Krankenkasse sind gleichgestellt und es ist nicht möglich, mehr Leistungen zu beanspruchen oder bestimmte Leistungen, die nicht benötigt werden, zu kündigen, um die Kassenbeiträge zu senken. Dies ist nur bei einer privaten Krankenkasse möglich.