Die Zusatzleistungen der Krankenkassen

Was sind Zusatzleitungen der gesetzlichen Krankenkassen?

Zusatzleistungen sind Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen, die sie nicht im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung anbieten müssen, sondern den Leistungskatalog einer Krankenkasse zusätzlich komplettieren. Dabei steht es den Krankenkassen frei, die Art und den Umfang der Zusatzleistungen zu bestimmen.

Verschiedene Krankenkassen bieten ihren Versicherten unterschiedliche Zusatzleistungen an. Darum ist es sinnvoll, sich die Krankenkasse passend zu den individuellen Bedürfnissen auszusuchen.

Welche Zusatzleistungen bieten die Krankenkassen an?

Zusatzleistungen der gesetzlichen Krankenkassen können folgende Leistungen umfassen:

Die Kostenübernahme von

  • Häuslicher Pflege
  • Haushaltshilfen für Versicherte mit Kind über 12 Jahren
  • Haushaltshilfen für Versicherte ohne Kind
  • Vorsorgeuntersuchungen, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen
  • Schutzimpfungen, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen
  • Kuraufenthalten
  • Gesundheitskursen, Schulungen zur Eigentherapie
  • Zusatzpauschalen von Hebammen bei Rufbereitschaft
  • Rooming-In bei Krankenhausaufenthalten der Kinder
  • Mehrkosten bei freier Krankenhauswahl
  • Künstlicher Befruchtung
  • naturheilkundlichen oder alternativen Behandlungen, nicht zugelassenen Leistungserbringern
  • Sehhilfen
  • Hörhilfen
  • nicht verschreibungs-, aber apothekenpflichtigen Medikamenten
  • professioneller Zahnreinigung
  • Mehrkosten für die Chefarztbehandlung
  • Mehrkosten beim Krankenhausaufenthalt im Ein- bzw. Zweibettzimmern

 

Welche Leistungen werden von den Krankenkasse nicht übernommen?

Es gibt auch Behandlungen, die Ärzte anbieten, die aber nicht von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Die Kosten dafür müssen vom Patienten selbst in voller Höhe getragen werden. Diese Maßnahmen werden IGeL – individuelle Gesundheitsleistungen – genannt.